Theory of the division of the circle and its relation to number theory.

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Absicht des Buches ist, die wunderbaren Wechselbeziehungen zwischen Geometrie, Arithmetik und Algbra, welche gerade in der Theorie der Kreistheilung hervortreten, durch Sammlung und passende Verbindung der einschlägigen Abhandlungen und verstreuten Arbeiten allgemeiner bekannt zu machen. Von der geometrischen Fassung des Problems geht der Herr Verfasser zur algebraischen Aufstellung desselben über, und behandelt durch die Form der Gleichung veranlasst, die Eigenschaften der Einheitswurzeln. Als Hülfsmittel für spätere Zwecke folgen: der Gauss'sche Satz über die Zerlegbarkeit ganzer ganzzahliger Functionen, sowie die Hauptsätze über Congruenzen. Für die Irreductibilität der Kreistheilungsgleichung werden Beweise von Kronecker, Eisenstein und Arndt gegeben. Nach diesen Vorbereitungen geht die Untersuchung auf die Gauss'sche Auflösungsmethode über und zeigt, nach einer Einschaltung, welche specielle Beispiele algebraisch und geometrisch behandelt, durch die Theorie der Lagrange'schen Resolvente für diesen besonderen Fall die algebraische Auflösbarkeit der Kreistheilungsgleichung. Diese Untersuchungen werden später in der \(15^{\text{ten}}\) Vorlesung noch einmal aufgenommen und durch die Methode der Bildung der Periodengleichungen nach den Kummer'schen Formeln zur Multiplication der Perioden vervollständigt. Für die \(\frac{p-1}{2}\)-, \(\frac{p-1}{3}\)-, \(\frac{p-1}{4}\)-gliederigen Perioden wird die Berechnung gemacht und entsprechend die Function \(\frac{x^p-1}{x-1}\) behandelt. Zwischen diese beiden Theile sind die Anwendungen der Kreistheilungsformeln auf die quadratischen, cubischen und biquadratischen Reste und auf die Zerlegung der Zahlen in Quadrate eingeschaltet. Besonders eingehend und interessant sind die verschiedenen Beweise des quadratischen Reciprocitätsgesetzes in ihrem Zusammenhange behandelt. Nur lose hängen mit den bisher Angeführten die 4 letzten Vorlesungen zusammen. Sie behandeln die Kummer'sche Theorie der idealen Primfactoren und geben einige Anwendungen auf eine Hülfsfunction in der Kreistheilung und -- etwas aphoristisch -- auf die Theorie der quadratischen Formen. Eine recht vollständige Literatur-Angabe erhöht die Brauchbarkeit eines Werkes, welches auch schon deshalb schätzenswerth erscheint, weil es versucht, aus der überaus reichen Fülle der zu diesem Gebiete gehörigen Forschungen die wichtigsten auszuwählen und zu verbinden. Ob das Band -- die Kreistheilung -- freilich fest genug sei, ist eine anderer Frage.












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