Moti piani irrotazionali di liquidi perfetti in presenza di ostacoli mobili.
Verf. behandelt die wirbelfreie ebene Bewegung einer idealen Flüssigkeit um einen festen Körper, der einer Eigenbewegung unterliegt. Bezogen auf feste Achsen ist das kinetische Potential eine Funktion von \(z\) und \(t\): \[ f (z, t) = \varphi + i\psi. \] Ist \(\varPhi\) der \textit{Bernoulli}sche Ausdruck für die Flüssigkeit, \(\Psi\) der konjugiert-komplexe und \(F (z, t) = \varPhi + i\Psi\), so lautet die Bewegungsgleichung \[ \dfrac{\partial f}{\partial t}=F(z,t)+h(t), \] wo \(h\) vorläufig willkürlich ist. Hinzu kommt die Bedingung am Rande des festen Körpers; ist in einem Punkte \(P\) desselben \(v\) die Geschwindigkeit der Flüssigkeit, \(v_0\) die des Körpers, so muß \(v = v_0 + \operatorname{grad} \varphi _1\) sein, wo das neue Potential \(\varphi _1\) der Randbedingung \[ \dfrac{\partial \varphi_1}{\partial n}=\omega \dfrac{\partial P}{\partial s}\cdot (P-P_0) \] unterliegt; \(\omega\) bedeutet hierin die Rotationsgeschwindigkeit von \(P\) um eine zur Ebene senkrechte Achse, \(P_0\) einen beliebigen Punkt des Körpers. Ist \(\psi_1\) zu \(\varphi _1\) konjugiertkomplex und \(f_1(z,t)=\varphi +i\psi_1\), so ist also \(f (z, t) =w_0z + f_1(z, t).\) Diese Gleichungen zusammen mit einer eventuellen Regularitätsbedingung im Unendlichen legen die Bewegung eindeutig fest; sie lassen sich anwenden, sowohl wenn die Bewegung des Körpers a priori gegeben ist, als auch wenn diese von den durch die Strömung bedingten Drucken beeinflußt wird.
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