Die magnetische Grundschwingung des kreiszylindrischen Hohlraumes.
Für den kreiszylindrischen Hohlraum mit der Länge \(l\) und dem Radius \(R\) werden zunächst die Beziehungen für die Feldkomponenten und die Eigenwellen\-länge \(\lambda\) des sogenannten magnetischen Wellentypus aufgestellt. Das sind bekannt\-lich diejenigen Hohlleiterwellen, deren elektrische Feldlinien vollständig innerhalb der einzelnen Querschnittsebenen liegen. Der Zusammenhang, in dem die größte dieser Eigenwellenlängen, die Resonanzwellenlänge der magnetischen Grundschwin\-gung, mit den beiden Dimensionsgrößen \(R\) und \(l\) des Zylinders steht, wird sowohl formelmäßig als auch in zwei Bildern (\(R/\lambda\) über \(l/\lambda\) und \(\lambda\) über \(R\) mit \(l\) als Parameter) graphisch dargestellt. Für ein \(l > 2,02\cdot R\) hat darnach die magnetische Grund\-schwingung die größte Resonanzwellenlänge. Auch für die Dämpfung \(d\), die die Hohlraumschwingungen infolge der Wärmeverluste in der Wandung erfahren, wird eine Formel aufgestellt. Dabei zeigt sich, daß sich das Dämpfungsverhalten des Resonators am einfachsten dadurch beschreiben läßt, daß man das Verhältnis \(R/l\) als unabhängige Veränderliche und das Produkt \(d\cdot\lambda^{1/2}\) als abhängige Veränderliche betrachtet. Der Zusammenhang zwischen diesen beiden Größen wird in der Arbeit auch in Form einer graphischen Darstellung wiedergegeben. In einem Anhang wird der Ausdruck für die Dämpfung ausführlich hergeleitet.
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