Philipp Melanchthon und die Mathematik.

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\textit{Philipp Melanchthon}, der praeceptor Germaniae, hat sich an den Universitäten für alle Wissenschaften, insbesondere für die Mathematik, eingesetzt. So hat er z. B. in Wittenberg und in Wien die Gründung zweier mathematischer Lehrstühle erreicht. Eine hohe Meinung von der Mathematik, die nicht nur ihrer Nützlichkeit wegen, sondern um der Bildung des Verstandes und der Seele willen betrieben werden müsse, kommt in seinen Reden und in den Vorworten zum Ausdruck, die er mathematischen Werken anderer Verf. vorangeschickt hat. Hier wird der Inhalt der Vorworte zu folgenden Werken behandelt: \textit{Sacrobosco}, De sphaera (1531), \textit{Sacrobosco}, De anni ratione (1538), \textit{J. Vogelin}, Elementa Geometriae ex Euclide (1636), \textit{G. Peurbach}, Elementa Arithmetices (1636). Für die Rumänen ist die Persönlichkeit \textit{Melanchthon}s auch deshalb bemerkenswert, weil Melanchthon mit \textit{Despot-Vodâ} befreundet war, der 1533 in Wittenberg im Hause Melanchthons Aufnahme fand. Despot hat 1561 eine Akademie gegründet, die als erste Lehrer Rheticus und den mit Melanchthon verwandten C. Peuker berief. Es war Despots Absicht, die Rolle eines Förderers der Wissenschaften zu spielen, so wie sie Melanchthon in Deutschland innegehabt hatte.












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