Linear forms in function fields.
Verf. zeigt im rationalen Funktionenkörper das Analogon zu dem Minkowskischen Linearformensatz: ``Es seien \(F\) ein Körper, \(z\) eine Unbestimmte und \(L_i = \sum\limits_{j=1}^n a_{ij}x_j\) (\(i1, \dots, n\)) \(n\) lineare Formen mit Koeffizienten aus dem rationalen Funktionenkörper \(F (z)\), wo die Determinante \(| a_{ij}|\) den Grad \(d\) hat. Zu jedem System \(c_1, c_2, \dots, c_n\) von \(n\) ganzen rationalen Zahlen mit \(\sum\limits_{i=1}^n c_i > d-n\) gibt es dann immer ein System \(x_1, x_2, \dots, x_n\) von \(n\) Polynomen aus dem Polynombereich \(F [z]\), die nicht alle identisch verschwinden, so daß jedes \(L_i\) wenigstens den Grad \(c_i\) hat. -- Zum Beweis wird das System \(L_i\) wie in dem Mordellschen Beweis des Minkowskischen Satzes zuerst durch eine Transformation mit Elementen aus \(F [z]\) und mit der Determinante 1 in ein äquivalentes System übergeführt, wo in der zugehörigen Determinante alle Elemente oberhalb der Hauptdiagonale gleich Null sind.
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