Invariants et covariants de dérivation des fonctions analytiques.
Im Anschluß an die vom Verf. (C. R. Acad. Sci. Roumanie 2 (1937), 17-20; C. R. Acad. Sci., Paris, 205 (1937), 512-514; 207 (1938), 888-891; Bull. math. Soc. Roumaine Sci. 40 (1938), Nr. 1/2, 123-124; Mathematica, Cluj, 15 (1939), 56-60, 61-80; F. d. M. \(62_{\text{II}}\), 1201; \(64_{\text I}\), 262; \(64_{\text{II}}\), 1053; 65, 304, 305) untersuchten Fortsetzungsinvarianten wird der neue Begriff der Ableitungsinvarianten gebildet. Es sei \(f(z)\) eine im Unendlichen reguläre analytische Funktion. Die Fortsetzungsinvariante \(J [f]\), die ihren Wert behält, wenn man \(f(z)\) durch \(g(z)=f(z+h)\) ersetzt (\(h\) eine von \(z\) unabhängige beliebige Konstante), heißt Ableitungsinvariante, wenn ihr Wert auch bei Ersetzung von \(f(z)\) durch \(g(z)=f'(z)\) ungeändert bleibt. Der Ansatz \[ K [f] = \left(\frac1{2\pi i}\right)^2\iint\limits_C f(s)f(t) H(s-t)\,ds\,dt= \left(\frac1{2\pi i}\right)^2\iint\limits_C f'(s)f'(t)H(s-t)\,ds\,dt \] (\(H\) eine unbekannte ganze Funktion; \(C\) eine einfach geschlossene Kurve mit den Singularitäten von \(f(z)\) im Innern) liefert nach zweimaliger partieller Integration die Ableitungsinvariante \[ K_2[f]=\sum_{k=0}^\infty(-1)^k\frac{J_{2k}}{(2k)!}\quad \text{mit}\quad J_{2k}=\left(\frac1{2\pi i}\right)^2\iint\limits_C f(s)f(t)(s-t)^{2k}\,ds\,dt. \] In ähnlicher Weise ergibt sich eine ganze Folge \(K_n[f]\) von Ableitungsinvarianten. -Die Fortsetzungskovariante \(K[f;z]\), die bei Ersetzung von \(f(z)\) durch \(f(z + h)\) in \(K[f; z + h]\) übergeht, heißt Ableitungskovariante, wenn \(K[f; z] = K[f'; z]\) ist. Verf. bildet auch hier eine Folge \(K_n [f; z]\) solcher Ableitungskovarianten; es sind dies im Beispiel ganze Funktionen in \(z\).
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