Ganze Lösungen der Differentialgleichung w=f(w).

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\textit{Rellich} hat für den Fall \(n = 2\) gezeigt (Math. Z. 47 (1940), 153-160; F. d. M. 66, 396), daß die Differentialgleichung \(w^{(n)}(z) = f(w)\), in der \(f(w)\) eine ganze nichtlineare Funktion ist, keine ganzen Lösungen haben kann außer \(w\equiv \) const. Verf. benutzt ausschließlich Abschätzungen aus der Wertverteilungslehre und beweist den Satz für jedes ganzzahlige \(n\geqq 2\). \ Dieselben Abschätzungen ergeben auch noch für die erweiterte Differentialgleichung \[ \displaylines {\hfill \qquad\qquad\qquad w^{(n)}(z)+\sum _{j=1}^{n-1} p_j(z)\,w^{(n-j)}(z) =f(w) \hfill (p_j(z)\;\;\text{Polynom}\;\;\not\equiv 0) } \] das folgende Resultat: Ganze Lösungen \(w(z)\not\equiv \) const können nur auftreten, wenn die ganze Funktion \(f(w)\) ein Polynom ist, und für die Existenz transzendenter Lösungen muß dabei die Gradzahl von \(f(w)\) notwendig \(\leqq n\) sein. Zentrales Hilfsmittel beim Beweis war der Hilfssatz von \textit{R. Nevanlinna} über die Schmiegungsfunktion der logarithmischen Ableitung. Verf. gelangt so zu einer Ungleichung, aus der alle Resultate abzulesen sind.












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