Rayleighsches Prinzip und Weinsteins Einschließungssatz.

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Es sei \(L(y)\) ein linearer, homogener, selbstadjungierter Differentialausdruck der Ordnung \(2n\), \(g(x)\) eine positive stetige Funktion, \(R(y) = 0\) ein System linearer, homogener Randbedingungen, so daß die Eigenwertaufgabe \[ L(y) = \lambda\,g(x)y,\qquad R(y) = 0\tag{1} \] selbstadjungiert und definit ist. Wird für eine beliebige \(2n\)-mal stetig differenzierbare Funktion \(w(x)\neq 0\) \[ \alpha = \frac {\int w\,L(w)\,dx}{\int g\,w^2\,dx},\qquad \beta ^2 = \frac {\int \dfrac {1}{g}\,[L(w)]^2\,dx}{\int g\,w^2\,dx} \] gesetzt, wobei die Integrale über das betrachtete Intervall zu erstrecken sind, so liegt zwischen 0 und \(\alpha \) mindestens ein Eigenwert von (1) (Rayleighsches Prinzip) und ebenso bei beliebigem \(k\) zwischen \(k-\sqrt {k^2+\beta ^2-2\alpha k}\) und \(k+\sqrt {k^2+\beta ^2+2\alpha k}\) (Einschließungssatz von Bogoliubov und Kryloff; von Weinstein wiederentdeckt). Für den letzten Satz will Verf. einen neuen Beweis geben, indem er das Rayleighsche Prinzip auf die Eigenwertaufgabe \[ (L-kg)\,\Bigl(\frac {1}{g}\,L-k\Bigr)\,y = \lambda gy,\;\;\;R(y) = 0, \;\;\;R\,\Bigl(\frac {y}{g}\Bigr) =0 \] anwendet. Das ist aber bei den anfangs genannten Voraussetzungen nicht möglich.












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