Another proof of the mean ergodic theorem.
Sei \(T\) eine lineare Transformation des Hilbertschen Raumes mit einer Schranke \(\leq 1\) (d. h. \(\|\,Tf\,\|\leq \|\,f\,\|\)). Es sei ein Element \(f\) gegeben, und man setze \(\varphi _n=\dfrac{1}{n}\sum\limits_{0}^{n-1}T^kf\), \(n=1, 2, \ldots\). Dann gibt es ein Element \(\varphi \) derart, daß \(\|\,\varphi -\varphi _n\,\|\to 0\) strebt für \(n\to\infty \). Der vom Verf. ursprünglich für diesen Satz gegebene Beweis (siehe \textit{F. Riesz} [J. Lond. Math. Soc. 13, 274--278 (1938; JFM 64.0381.01)] hat sich auf die schwache Kompaktheit einer beschränkten Untermenge des Hilbertschen Raumes berufen. Ein seitdem von Garrett Birkhoff gegebener Beweis desselben Satzes und seiner Verallgemeinerung auf gleichmäßig konvexe Räume (siehe \textit{G. Birkhoff} [Duke Math. J. 5, 19--20 (1939; JFM 65.0516.01)] wendet eine ``Minimum-Methode an; Verf. zeigt nun, wie man mit einer solchen Methode viel einfacher und rascher zum Ziele kommt. Sei \(G\) die Menge der Elemente von der Form \(g=\sum\limits_{0}^{\nu }c_kT^kf\), wo \(\nu \) beliebig, \(c_k\geqq 0\), \(\sum\limits_{0}^{\nu }c_k=1\) ist. Das Minimum der Normen, der Elemente \(g\) von \(G\) sei mit \(\mu \) bezeichnet. Ist \(\varepsilon > 0\) gegeben, so kann man ein \(g\) so auswählen, daß \(\|\,g\,\|<\mu +\dfrac{\varepsilon }{2}\) ist; dann hat man auch \(\|\,\psi _n\,\|<\mu +\dfrac{\varepsilon }{2}\) für \(\psi _n=\dfrac{1}{n}\sum\limits_{0}^{n-1}T^kg\). Drückt man \(\psi _n\) durch die \(T^kf\) aus, so sieht man leicht, daß \(\|\,\psi _n-\varphi _n\,\|<\dfrac{\varepsilon }{2}\) wird für großes \(n\); also \(\|\,\varphi _n\,\|<\mu +\varepsilon \). Also ist \(\varphi _n\) eine ``minimisierende Folge der konvexen Menge \(G\). Eine solche Folge ist aber immer konvergent sowohl im Hilbertschen Raume als auch in jedem gleichmäßig konvexen Raum.
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