Combination of optical systems.

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Publication:2584255





Die Arbeit enthält -- wie die Verf. schreiben -- eine Methode zur Berechnung der Kardinalpunkte (Haupt- und Brennpunkte) einer Kombination optischer Systeme, die gegenüber den üblichen Methoden den Vorteil der Eleganz und der Einfachheit besitzt. Die Ableitung der allgemeinen Formel beruht auf einem einfachen Ausdruck für die Lateralvergrößerung in einem Paar konjugierter Punkte durch zwei optische Systeme. Es wird eine von Ferraris angegebene charakteristische Determinante benutzt, aus der die Formeln für die Lage der Kardinalpunkte des resultierenden Systems in einfacher Weise abgeleitet werden können. -- Die Methode besteht darin, daß man den Abstand \(d_{12}\) zweier aufeinander folgender Systeme durch den Abstand des objektseitigen Brennpunktes (Objektbrennpunktes) des zweiten Systems vom Bildbrennpunkt des ersten Systems bestimmt und die Newtonsche Beziehung für die Lateralvergrößerung \(Y\left( = \dfrac fx = \dfrac {x^\prime}{f^\prime}\right)\) auf das erste und das zweite System anwendet und beachtet, daß \(Y_{12} = Y_1 Y_2 = \dfrac {f_1}{x_1}\dfrac {x_2^\prime}{f_2^\prime}\) ist. Drückt man hierin \(x_2^\prime\) durch \(x_1\) bzw. \(x_1\) durch \(x_2^\prime\) aus, so erhält man \[ Y_{12} = \frac {f_2 f_2^\prime + x_2^\prime d_{12}}{f_1^\prime f_2^\prime} = \frac {f_1f_2}{f_1 f_1^\prime - x_1 d_{12}}. \] Durch zweckentsprechende Wahl des Objekt- und des konjugierten Bildpunktes und der zugehörigen Vergrößerung \(Y_{12}\) (\(= \infty\) bzw. \(= 0\) bzw. \(=1\)) findet man die Lage des Objektbrennpunktes bzw. des Bildbrennpunktes bzw. der Hauptpunkte und daraus auch die Objekt- und Bildbrennweite. Es wird \[ \begin{multlined} F_1F_{12} =\frac {f_1f_1^\prime}{d_{12}}, \quad F_2^\prime F_{12}^\prime = - \frac {f_2f_2^\prime}{d_{12}}, \quad F_1H_{12} = \frac {f_1f_1^\prime - f_1f_2}{d_{12}}, \\ F_2^\prime H_{12}^\prime = - \frac {f_2f_2^\prime - f_1^\prime f_2^\prime}{d_{12}}, \quad f_{12} = + \frac {f_1f_2}{d_{12}}, \quad f_{12}^\prime = - \frac {f_1^\prime f_2^\prime}{d_{12}}. \end{multlined} \] (Vgl. hierzu: \textit{F. Record}, Philos. Mag., J. Sci., London, (7) 25 (1938), 801-807; F. d. M. \(64_{\text{I}}\), 778). Entsprechend lassen sich die Kardinalpunkte bei einer aus mehr als zwei Systemen bestehenden Kombination berechnen, wenn man noch die Determinante benutzt, deren Hauptdiagonalglieder die Abstände \(d_{ij}\) sind, während die beiden zur Hauptdiagonale benachbarten Parallelen von den Objekt- bzw. negativen Bildbrennweiten besetzt sind. Alle übrigen Glieder der Determinante sind 0. Es wird näher ausgeführt, wie man mit Hilfe dieser Determinante die Kardinalpunkte der Kombination bestimmt.












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