Über die Stabilität der Laminarströmung um eine Kugel.
Wie die im vorstehenden Referat behandelte Arbeit befaßt sich die vorliegende Veröffentlichung mit der Stabilität laminarer Strömungen gegenüber zweidimensionalen Störungen in Gestalt von Wellen, die sich in Strömungsrichtung durch die Grenzschicht fortpflanzen. Verf. überträgt das Verfahren von Tollmien und Schlichting auf die Stabilitätsuntersuchung der Laminarströmung um eine Kugel. Um angesichts der heute noch fehlenden zuverlässigen Messergebnisse die Anwendung auf ein wohlbekanntes Geschwindigkeitsprofil durchzuführen, wählt Verf. für ein numerisches Beispiel das von \textit{F. Homann} (Z. angew. Math. Mech. 16 (1936), 153-164; JFM 62.0984.*) berechnete Staupunktprofil, welches er durch ein Polynom dritten Grades in guter Näherung approximiert. In einer Figur wird die berechnete Indifferenzkurve (d. i. die Auftragung jener \(Re\)-Zahlen über die reziproke Wellenlänge, unterhalb deren die jeweilige Schwingung gerade noch gedämpft wird) in Vergleich gesetzt zu der entsprechenden Indifferenzkurve für das ebene Staupunktprofil. Die mit der Verdrängungsdicke und der ungestörten Anströmgeschwindigkeit gebildete ``kritische \(Re\)-Zahl (unter welcher alle Schwingungen gedämpft werden) hat demnach mit \(Re =\) 4200 beim räumlichen Staupunktprofil nur etwa den dritten Teil des Wertes \(Re =\) 12100 für das ebene Staupunktprofil.
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