Linearverbindung kompressibler ebener Strömungsfelder.

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Aus der nichtlinearen Differentialgleichung für die reibungsfreie kompressible Potentialströmung erhält man durch Übergang in den Hodographen eine lineare Differentialgleichung und somit die Möglichkeit, bekannte Gasströmungen zu superponieren. In der Strömungsebene ergibt sich dann ein einfaches Konstruktionsprinzip. Betrachtet man zwei Gasströmungen, die der gleichen Adiabatengleichung genügen, und sind \(P_1\) und \(P_2\) Punkte, wo Geschwindigkeitsbetrag und Richtung übereinstimmen, so ist der Punkt \(P\), der die Verbindungsstrecke \(P_1P_2\) im bestimmten Verhältnis \(\lambda\) teilt und die gleiche Geschwindigkeit trägt, ein Punkt der ``linear verbundenen Gasströmung mit der gleichen Adiabatengleichung. Bei dieser punktweisen Zuordnung gehen z. B. Kurven konstanten Geschwindigkeitsbetrags bzw. konstanter Geschwindigkeitsrichtung wieder in solche über. Dagegen bleibt die Eigenschaft, Stromlinie oder Potentiallinie zu sein, bei der Übertragung nicht erhalten. Verf. erläutert sein Verfahren an zwei Beispielen. Durch lineare Superposition der kompressiblen Quell- und Wirbelströmung erhält man so die Wirbelquellströmung, die von \textit{G. I. Taylor} (Z. angew. Math. Mech. 10 (1930), 334-345; JFM 56.0711.*) angegeben wurde. -- Die Linearverbindung der Quellströmung mit der \textit{Tollmien}schen Spiralströmung (Z. angew. Math. Mech. 17 (1937), 117-136; JFM 63.0784.*) gibt ein neues Beispiel einer Gasströmung mit Durchgang durch die Schallgeschwindigkeit. Die Kurven konstanten Geschwindigkeitsbetrags schneiden hier die Stromlinien nicht unter gleichem Winkel.












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