Johann Binders Dissertation.
Der Siebenbürger \textit{J. Binder} wirkte seit 1793 bis zu seinem frühen Tod am evangelischen Gymnasium zu Hermannstadt. Er hatte in Göttingen bei \textit{A. G. Kästner} studiert und schloß sich in seiner 16 Seiten starken ``Methodus inveniendi sinus arcuum \(n\) plicium, \(n\) numerum integrara, seu fractum significante (Hermannstadt 1797) ziemlich eng an Kästners Analysis des Unendlichen, {\S} 175 an (1. Aufl. Göttinnen 1760/61, 2. Aufl. 1770). Eigenartig ist der schrittweise Aufbau der Ausdrücke für \(\cos \,nx\) und \(\sin \,nx\) durch Zerlegen von \((\cos \,x + \sin \,x)^n\) unter gleichzeitiger Änderung jedes zweiten Zeichens.
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