Wie Gauß zur elliptischen Modulfunktion kam.
Verf. legt den Weg, der Gauß schließlich zur Modulfunktion führte, an Hand des Gaußschen Nachlasses dar. Für die entscheidend wichtige Zusammenhangsformel zwischen den verschiedenen Bestimmungen des arithmetisch-geometrischen Mittels, die Gauß schon 1800 besaß, gibt der Nachlaß nur eine späte Begründung mit Hilfe der Transformationsformeln der Thetas. Verf. gibt für sie eine elementare Herleitung, von der er wahrscheinlich macht, daß sie die ursprüngliche von Gauß war. Bemerkenswert ist, daß sich so ein ganz elementarer Weg zur Behandlung des arithmetischgeometrischen Mittels ergibt, der auch für analoge Mittelbildungen Erfolg verspricht.
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