Der Jordan-Höldersche Satz in beliebigen Strukturen.

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Diese schon 1935 entstandene Arbeit unterscheidet sich von den Arbeiten von \textit{Ore} (Trans. Amer. math. Soc. 41 (1937), 266-275; JFM 63.0083.*) und von \textit{Uskow} (Rec. math., Moscou, (2) 4 (1938), 31-43; JFM 64.0961.*) dadurch, daß der Begriff des normalen Elementes einer Struktur \(\varSigma \) von vornherein eine feste Definition erfährt, nämlich \(a\) heißt normal in \(\varSigma \), wenn aus \(b\leqq b'\leqq a+b\), \(a\leqq c\leqq c'\leqq a+b\), \(b\cap c=b'\cap c'\) folgt: \(b=b'\), \(c=c'\). Hiernach sind die Normalteiler einer Gruppe \(\mathfrak G\) stets normale Elemente der Struktur \(\varSigma (\mathfrak G)\) aller Untergruppen von \(\mathfrak G\), die Umkehrung gilt dagegen nicht, wie am Beispiel der symmetrischen Permutationsgruppe von 3 Ziffern gezeigt werden kann. Aus Hilfssatz 1: Wenn \(a\) normal in \(\varSigma \) und \(\overline{a}\) normal in \(\varSigma /a\), so ist \(\overline{a}\) in \(\varSigma \) normal, Hilfssatz 2: Mit \(a\), \(b\) ist auch \(a + b\) normal in \(\varSigma \), Hilfssatz 3, 4: Wenn \(a\) normal in \(\varSigma \), \(b\) beliebig, so ist \(a\cap b\) normal in der Struktur \(\varSigma _b\) aller Elemente \(x\leqq b\), und die Struktur \(b/a\cap b\) wird durch die Zuordnung \(x\to a+x\) \((a\cap b\leqq x\leqq b)\) isomorph auf die Struktur \(a+b/a\) abgebildet, ergibt sich der bekannte Induktionsbeweis des Satzes von Jordan-Hölder-Schreier für Strukturen.












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