Über die Struktur der l-Klassengruppe zyklischer Zahlkörper vom Primzahlgrad l.

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Es sei \(k\) ein algebraischer Zahlkörper von endlichem Grade, dessen Klassenanzahl \(h\) zur Primzahl \(l\) teilerfremd ist, und \(K\) eine zyklische Erweiterung \(l\)-ten Grades von \(k\). In den ersten drei Kapiteln wird die Struktur der \(l\)-Klassengruppe \(\mathfrak G\) von \(K\), d. h. der Gruppe aller Idealklassen von \(K\) bestimmt, deren Ordnungen Potenzen von \(l\) sind. Dies geschieht durch Aufstellung von Gruppen von Idealen, bzw. Zahlen von \(k\), die 1-isomorph zu \(\mathfrak G\) sind. Hierbei werden diese Zahlen sukzessive durch die Primidealteiler der Relativdiskriminante und durch Diophantische Gleichungen in \(k\) festgelegt. Im IV. Kapitel wird allgemeiner auf analoge Weise die Struktur der \(l\)-Strahlklassengruppe mod \(\mathfrak m\) von \(K\), d. h. der Gruppe aller Idealstrahlklassen mod \(\mathfrak m\) von \(K\) bestimmt, deren Ordnungen Potenzen von \(l\) sind, wobei \(\mathfrak m\) ein Produkt von endlich vielen zur Relativdiskriminante teilerfremden und von einigen unendlichen Primstellen von \(k\) ist. Im V. Kapitel wird die entwickelte Theorie auf den speziellen Fall angewandt, daß \(k\) der rationale Zahlkörper (in einem Falle auch ein beliebiger imaginär-quadratischer Zahlkörper) ist. Es ergeben sich Sätze über die Anzahl der durch \(l\) und der durch \(l^2\) teilbaren Invarianten von \(\mathfrak G\), unter anderen auch ein Satz von \textit{M. Moriya} (Japan. J. Math. 10 (1933), 1-18 (F. d. M. \(59_{\text{I}}\), 193) und zwar Satz 5, S. 7). Spezieller wird \(l = 2\) und \(l = 3\) gewählt, wobei sich neben weiteren Sätzen ein Satz von \textit{Rédei } ergibt (J. reine angew. Math. 170 (1933), 69-74; 171 (1934), 55-60; F. d. M. \(59_{\text{I}}\), 192; \(60_{\text{I}}\), 125), ferner werden numerische Beispiele gegeben. Zum Schlusse ergibt sich eine Lösbarkeitsbedingung für eine Diophantische Gleichung im Körper der \(l\)-ten Einheitswurzeln (\(l\) ungerade Primzahl), die als eine Verallgemeinerung der Gleichung von Lagrange: \(Ar^2 = p^2 - Bq^2\) (Oeuvres, 2, 383 ff.) aufgefaßt werden kann.












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