Théorie de la réduction des formes quadratiques définies positives dans un corps algébrique K fini.
\(K\) sei ein gegebener algebraischer Zahlkörper vom Grad \(g\) über dem Körper der rationalen Zahlen. Mit \(g_1\) sei die Anzahl der reellen konjugierten Körper zu \(K\) und mit \(2g_2\) die Anzahl der komplexen konjugierten Körper zu \(K\) bezeichnet. Man setzt \(g_1 + g_2 = \gamma\). Man numeriert so, daß \(K = K^{(1)}, K^{(2)}, \dots, K^{(g_1)}\) die reellen, \(K^{(g_1 + \varrho)}\) und \(K^{(\gamma + \varrho)}\), (\(\varrho = 1,2,\dots, g_2\)) die zueinander konjugiert imaginären Körper sind. Unter einer in \(K\) unimodularen Substitution versteht man eine homogene lineare Substitution, deren Koeffizienten sämtlich ganze Zahlen aus \(K\) sind und deren Determinante eine Einheit des Körpers \(K\) ist. Die Matrix einer solchen Substitution wird mit \(\mathfrak U\) bezeichnet. Die sämtlichen \(n\)-zeiligen unimodularen Matrizen \(\mathfrak U\) aus \(K\) bilden die unimodulare Gruppe \(n\)-ten Grades in \(K\). \(\mathfrak S^{(1)}\) sei eine quadratische, \(n\)-reihige, symmetrische Matrix aus \(K = K^{(1)}\) und \(\mathfrak S^{(2)}, \dots, \mathfrak S^{(g_1)}\) die zu \(\mathfrak S^{(1)}\) konjugierten Matrizen aus \(K^{(2)}, \dots, K^{(g_1)}\). Dann sollen die quadratischen Formen \(\mathfrak x^\prime \mathfrak S^{(j)}\mathfrak x\) (\(j = 1, 2,\dots, g_1\)), \(\mathfrak x = \begin{pmatrix} x_1 \\ \vdots \\ x_n \end{pmatrix} \), sämtlich positiv-definit sein. \(\mathfrak H^{(1)}, \mathfrak H^{(2)}, \dots, \mathfrak H^{(g_2)}\) seien zueinander konjugierte \(n\)-reihige hermitische Matrizen aus \(K^{(g_1+1)},K^{(g_1+2)}, \dots, K^{(\gamma)}\), doch so, daß die hermitischen Formen \(\bar{\mathfrak x}^\prime \mathfrak H^{(j)}\mathfrak x\) (\(j = 1, 2,\dots, g_2\)) \, sämtlich positiv-definit sind. Die Matrizen \(\mathfrak S^{(1)}, \mathfrak S^{(2)}, \dots, \mathfrak S^{(g_1)}, \mathfrak H^{(1)}, \dots, \mathfrak H^{(g_2)}\) faßt man dann zu einem System \(S\) zusammen. Zwei Systeme \(S_1\) und \(S_2\) bestehend aus \(\mathfrak S^{(1)}_1, \mathfrak S^{(2)}_1, \dots, \mathfrak S^{(g_1)}_1,\mathfrak H^{(1)}_1, \dots, \mathfrak H^{(g_2)}_1\) und \(\mathfrak S^{(1)}_2, \mathfrak S^{(2)}_2, \dots, \mathfrak S^{(g_1)}_2,\mathfrak H^{(1)}_2, \dots, \mathfrak H^{(g_2)}_2\) nennt man äquivalent, wenn es eine unimodulare Matrix \(\mathfrak U = \mathfrak U^{(1)}\) aus \(K\), mit den Konjugierten \(\mathfrak U^{(2)}, \dots, \mathfrak U^{(\gamma)}\) aus \(K^{(2)}, \dots, K^{(\gamma)}\) gibt, so daß \[ \begin{matrix} \r & \qquad \l \\ \mathfrak U^{(k)^\prime} \mathfrak S_1^{(k)} \mathfrak U^{(k)} = \mathfrak S^{(k)}_2 & k = 1,2, \dots, g_1 \\ \bar{\mathfrak U}^{(g_1+ k)^\prime} \mathfrak H_1^{(k)} \mathfrak U^{(g_1+ k)} = \mathfrak H^{(k)}_2 & k = 1,2, \dots, g_2 \end{matrix} \] ist. Das Problem ist nun, zu entscheiden, ob zwei vorgelegte Systeme \(S_1\) und \(S_2\) äquivalent sind. Verf. löst dieses Problem, indem er einen Fundamentalbereich für das System \(S\) bezüglich der unimodularen Gruppe \(n\)-ten Grades aus \(K\) konstruiert. Die Ergebnisse sind analog zu den Ergebnissen der Minkowskischen Reduktionstheorie.
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