Notes sur les fonctions convexes d'ordre supérieur. IV.

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Publication:2586437





Als ``orthogonal wird eine Folge \(\varPhi \) von Polynomen \(P_m = P_m(x) = x^m + \cdots \); \(m=0,1,\ldots,\); \(P_0=1\), erklärt, wenn eine lineare Operation \(U(f)\) existiert mit \(U (P_j P_k)=0\), \(j\neq k\) und \(U (P_j P_j)> 0\). Man kann alsdann \(\varPhi \) als gekennzeichnet ansehen durch die Momente \(c_\nu = U(x^\nu )\), \(\nu = 0, 1,\ldots \). Sind \(x_1,\ldots,x_m\) die (stets reellen verschiedenen) Nullstellen von \(P_m\) mit \(m > 0\), so gilt: \(c_i=\lambda _1x_1^i+\cdots +\lambda _mx_m^i\) für \(i = 0,1,\ldots, 2m-1\), wo die \(\lambda _\mu \) positive Zahlen (sogenannte Gewichte von \(P_m\)) sind (die sich eindeutig aus den \(m\) ersten Gleichungen bestimmen). Umgekehrt kann man die \(x_\mu \) mit \(x_1<x_2<\cdots <x_m\) sowie die \(\lambda _\mu > 0\) willkürlich vorgeben und dadurch die \(P_0,P_1,\ldots,P_m\) festlegen. Es wird nun gezeigt: 1) Damit die Ungleichung \[ \lambda _1\,f(x_1)+\cdots +\lambda _r\,f(x_r)\geqq \mu _1\,f(y_1)+\cdots +\mu _m\,f(y_m),\tag{U} \] wo \(m < r\), \(\lambda _\varrho > 0\), \(\varrho = 1,\ldots,r\), \(x_1<x_2<\cdots <x_r\); \(y_1<y_2<\cdots <y_m\), für jede auf den Punkten \(x_1,\ldots,x_r\); \(y_1,\ldots,y_m\) definierte, nichtkonkave Funktion \(f (x)\) der Ordnung \(2m-1\) gilt, ist notwendig und hinreichend, daß die \(y_1,\ldots,y_m\) die Nullstellen und \(\mu _1,\ldots,\mu _m\) die Gewichte des Polynoms \(P_m\) der Orthogonalfolge \(P_0,P_1,\ldots,P_m,\ldots,P_r\) sind, welche Folge durch die Nullstellen \(x_1,\ldots,x_r\) und die Gewichte \(\lambda _1,\ldots,\lambda _r\) von \(P_r\) festgelegt ist. Durch passende Wahl von \(f (x)\) erhält man aus (U) verschiedene Ungleichungen für die Nullstellen orthogonaler Polynome. -2) Für alle nicht-konkaven Funktionen \(f (x)\) der Ordnung \(2m - 2\), welche auf den Punkten \(x_1,x_2,\ldots,x_r\); \(y_1,y_2,\ldots,y_m\) erklärt sind, gilt die Ungleichung (U) (vgl. 1)) dann und nur dann, wenn \(y_1< y_2< \cdots < y_m\) die Nullstellen und \(\mu _1,\cdots,\mu _m\) die Gewichte eines Polynoms \(P_m +\varrho P_{m-1}\) sind, wobei \(P_{m-1}\) und \(P_m\) derjenigen Orthogonalfolge \(P_0,P_1,\ldots,P_m,\ldots,P_r\) angehören, welche durch die Nullstellen \(x_1,x_2,\ldots,x_r\) und die Gewichte \(\lambda _1,\ldots,\lambda _r\) von \(P_r\) bestimmt ist, und wobei \(\varrho \) so beschaffen ist, daß \(y_1\geqq x_1\). Für den Fall, daß \(f (x)\) eine stetige, in einem Intervall erklärte, nicht-konkave Funktion \(F (x)\) der Ordnung \(2m-1\) bzw. \(2m - 2\) ist, ergibt sich durch Grenzübergang aus (U) eine Integralungleichung für \(F(x)\).












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