Eine Berührungstransformation in der Geometrie. Anwendung. (Knotenparabeln.)
Verf. studiert in einer Ebene diejenige Berührungstransformation, die invers ist zu der unter dem Namen podoidale Transformation bezüglich eines Punktes \(O\) bekannten (\textit{G. Loria}, Spezielle algebraische und transzendente ebene Kurven, II. Bd. (2. Aufl., 1911; F. d. M. 41, 642 (JFM 41.0642.*)), S. 324). Durch sie entsteht aus einer Kurve \(C\) die zu \(C\) isotele Kurve bezüglich \(O\) (\textit{de Lepiney} in Mathesis, Bruxelles, (3) 9 (1909), 241), d. h. der geometrische Ort des Mittelpunktes eines \(C\) berührenden und \(O\) enthaltenden Kreises. Im 2. Abschnitt wendet Verf. die genannte Transformation mehrmals auf eine Gerade an und bekommt so die bekannten Sinusspiralen \(r=\dfrac{2p}{2^n\,\cos^n\,\dfrac{\varphi }{n}}\) (von ihm ``Knotenparabeln genannt); es werden die Wendepunkte der Kurven bestimmt und die Kurven für \(n = 3\), 4, 5, 6 eingehender beschrieben.
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