Über lineare topologische Räume.

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Publication:2587217





\(E\) sei ein linearer topologischer Raum. \(E^*\) sei die Gesamtheit der linearen stetigen Funktionale von \(E\), \(\varGamma\) ein Teilraum von \(E^*\). Sind \(f_1, \dots, f_n\) in \(\varGamma\), so wird durch die Umgebungen \(U(x_0; f_1, \dots,f_n, \delta )\) aller \(x \in E\) mit \(|f_i (x-x_0)| < \delta\) die \(\varGamma\)-schwache Topologie \(E (\varGamma)\) in \(E\) erzeugt. Eine Menge \(S \subset E\) heißt \(\varGamma\)-abtrennbar, wenn für jedes \(x_0\), das nicht in \(S\), ein \(f_0\) in \(\varGamma\) existiert mit \(\sup\limits_{x \in S} f_0 (x) < f_0 (x_0)\). \(S\) heißt \(\varGamma\)-transfinit abgeschlossen, wenn zu jeder transfiniten Folge \(x_\xi\), \(1 \leqq \xi < \vartheta\), aus \(S\) ein \(x_0 \subset S\) existiert, so daß für alle \(f \in \varGamma \varliminf\limits_{\xi \to \vartheta} f(x_\xi) \leqq f(x_0) \leqq \varlimsup\limits_\xi f(x_\xi)\) ist. Durch \(\| f \|_S > \sup\limits_{x \in S} | f (x)|\) wird \(\varGamma\) durch jede beschränkte Menge \(S\) aus \(E\) zu einem metrischen Raum \([S; \varGamma ]\). Es gilt nun: \(K \subset E\) sei beschränkt und konvex. Die folgenden Aussagen sind äquivalent: 1) \(K\) ist bikompakt in \(E(\varGamma )\), 2) \(K\) ist \(\varGamma\)-transfinit abgeschlossen, 3) jedes lineare Funktional \(\varPhi (f)\) in \([K; \varGamma ]\), das der Bedingung \(\inf\limits_{x \in K} f(x) \leqq \varPhi (x) \leqq \sup\limits_{x \in K} f(x)\), \(f \in \varGamma\) genügt, hat die Form \(\varPhi (f) = f (x)\) mit \(x \in K\). Aus 1), 2) oder 3) folgt ferner, daß \(K\) \(\varGamma\)-abtrennbar ist und abgeschlossen in \(E (\varGamma)\). Ist \(E\) ein topologisch vollständiger topologischer Raum im Sinn von \textit{J. v. Neumann } (Trans. Amer. math. Soc. 37 (1935), 1-20; F. d. M. \(61_{\text{I}}\), 632), so gilt für eine Funktion \(x (t)\), \(x \in E\), daß aus der Beschränktheit der Menge aller \(\dfrac {x(t^\prime) - x(t^{\prime\prime})}{t^\prime - t^{\prime\prime}}\), \(0 \leqq t^{\prime}, t^{\prime\prime} \leqq 1\), die Existenz von \(\lim\limits_{\varDelta t \to 0} \left( \dfrac {\varDelta x(t)} {\varDelta t}\right) = f(x_t^{\prime})\) für fast alle \(t\) folgt. Die weiteren Sätze beziehen sich auf Banachräume \(E\), in denen die schwache Topologie \(\mathfrak E\) mit \(\varGamma = E^*\) eingeführt wird. Es gilt, daß \(M\) in \(E\) dann und nur dann schwach kompakt ist, wenn \(M\) in \(\mathfrak E\) kompakt ist. \(E^*\) ist dann und nur dann separabel, wenn die Einheitskugel \(Q\) von \(E\) in \(\mathfrak E\) in jedem Punkt das erste Abzählbarkeitsaxiom erfüllt, oder wenn \(Q\) bezüglich \(\mathfrak E\) eine abzählbare Basis besitzt. Eine Anzahl von Sätzen über regulär konvexe Mengen in \(E^*\) folgen. Als Folgerung ergibt sich: Ist die Einheitskugel von \(E\) schwach kompakt, so kann jedes Funktional \(F\in E^{**}\), \(\|F\| = 1\), in der Form \(F(f) = \int\limits_K f(x)\, d\varPhi (e) = \lim\limits_\alpha f(x_\alpha)\), \(f \in E^*\), dargestellt werden, \(\varPhi (e) \geqq 0\) eine additive Mengenfunktion mit \(\varPhi (K) =1\), \(K\) eine konvexe Menge auf der Oberfläche der Einheitskugel, \(\{x_\alpha\}\) eine gerichtete Menge von Elementen aus \(K\). Im letzten Paragraphen werden einige Sätze bewiesen für eine andere Art der schwachen Topologie in \(E\), die durch abzählbar viele \(f_i\) aus \(\varGamma\) statt durch endlich viele erzeugt wird.












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