On the method of paired comparisons.
Im täglichen Leben neigen wir unwillkürlich dazu, eine Rangordnung zwischen Dingen aufzustellen, von denen es an sich zweifelhaft ist, ob sie sich überhaupt sinnvoll linear ordnen lassen. Als Beispiel nennen die Verf. Schüler, die den Grad ihrer Vorliebe für die einzelnen Fächer in eine Reihe zu bringen suchen. Wenn \(n\) Objekte zu ordnen sind, so können \(\binom n 2\) paarweise Zusammenstellungen gebildet werden, die sich durch die Verbindungslinien der Ecken eines regelmäßigen \(n\)-Ecks versinnlichen lassen. Der Ordnungssinn wird durch einen Richtungspfeil markiert. Wenn diese Pfeile ein Dreieck umlaufen, so ist das widersinnig. Es spricht dafür, daß sich die drei Dinge entweder überhaupt nicht linear ordnen lassen oder daß wenigstens der Proband dies nicht vermag. Ist \(d\) die Anzahl der geschlossen umlaufenen Dreiecke, so bilden die Verf. \(\zeta =1-24d : (n^3 - n)\) für ungerade und \(\zeta =1-24d : (n^3 -4n)\) für gerade \(n\). Dieser ``Koeffizient der sinnvollen Zuordnung schwankt zwischen Null und Eins; das Maximum wird dann und nur dann erreicht, wenn kein Widerspruch vorhanden ist. Die Größe \(\zeta \) läßt sich für jeden Probanden gesondert herleiten. Verf. fragen weiter, wie sich der Grad der Übereinstimmung zwischen \(m\) Probanden prüfen läßt. Auch dafür geben sie eine Kennziffer, \(u\) genannt, an, können jedoch ihre Verteilung nicht streng ermitteln. Die gleiche Aufgabe hat Ref. in vorstehend besprochener Arbeit in anderer, wohl einfacherer Weise behandelt. Es ist allerdings zu prüfen, ob sich seine Methode hier anwenden läßt, weil zwischen den Urteilen Abhängigkeiten besonderer Art bestehen.
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