Die kantensymmetrischen, gleichkantigen Polyeder.

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Wir setzen voraus: a) alle Kanten eines Polyeders seien gleich lang, und unend\-lich lange Kanten seien ausgeschlossen (= gleichkantiges Polyeder), b) jede Kante liege in einer Symmetrieebene des Polyeders (= kantensymmetrisches Polyeder). Die Arbeit beweist den Satz I: Es gibt genau 20 Polyeder, welche beschränkt, ohne Selbstdurchdringung, gleichkantig und kantensymmetrisch sind. Dabei kommen drei Paare von Polyedern mit gleichem Netz vor. Neun Polyeder sind konvex, die übrigen elf sind nicht konvex. Läßt man eine der vier Voraussetzungen fallen, so erhält man nicht nur eine endliche Zahl von Polyedern; vielmehr existiert dann immer eine Polyedermenge von der Mächtigkeit des Kontinuums, welche die drei restlichen Voraussetzungen erfüllt; und Satz II: Ist \(\omega\) ein Flächenwinkel eines gewöhnlichen kantensymmetrischen Rhombenpolyeders (im Bogenmaß), so ist \(\dfrac{12\pi}\omega\) stets eine ganze Zahl. Die Polyedereigenschaften sind in einer Tabelle zusammengestellt; von besonderem Interesse ist das Rhombenhexekontaeder. Zum Schluß wird die Frage nach den Polyedern mit \(K\)-Symmetrie, das sind solche, bei denen bei jeder Kante mindestens ein innerer Punkt (Nicht-Eckpunkt) auf einer Symmetrieebene des Polyeders liegt, gestreift.












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