Evaluations over residuated structures.

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Publication:2590431





Ein Verband \(\mathfrak S\), in dem zusätzlich eine Multiplikation und Division erklärt sind, wird bewertet, indem man ihn auf eine Menge reeller Zahlen so abbildet, daß gegenüber den beiden Verbandsrelationen \((a, b)\) (``größter gemeinsamer Teiler) und \([a, b]\) (``kleinstes gemeinsames Vielfaches) Homomorphie besteht, wenn man im Bildbereich unter \((a, b)\) die kleinste, unter \( [a, b]\) die größte der Zahlen \(a\) und \(b\) versteht, und daß überdies, wenn allgemein \(\pi a\) das Bild des Elementes \(a\) von \(\mathfrak S\) bedeutet, \(\pi ab\) die kleinste der Zahlen \(\pi a + \pi b\) und \(\sigma\) darstellt, wo \(\sigma\) die obere Grenze des Bildbereiches (eventuell \(\infty\)) ist. Insbesondere wird der Fall behandelt, daß der Bildbereich für passendes \(\alpha > 0\) aus den Zahlen \(0,\, \alpha,\, 2\alpha,\, 3\alpha,\,\ldots\) besteht (``diskrete Bewertung), wobei diese Reihe abbrechen kann, aber nicht muß. Der größte gemeinsame Teiler der nicht mit 0 bewerteten Elemente von \(\mathfrak S\) ist in diesem Falle das allgemeinste Primelement von \(\mathfrak S\), wenn man den Begriff des Primelementes vermöge des in Verbänden geltenden Teilbarkeitsbegriffes und des in \(\mathfrak S\) geltenden Multiplikationsbegriffes völlig analog wie in Ringen einführt. Tut man dasselbe mit dem Begriff des Primärelementes, so entsprechen die Primärelemente von \(\mathfrak S\) in derselben Weise gewissen Mengen aus Elementen von \(\mathfrak S\) mit nichtverschwindender Bewertung. Insbesondere ist für ganzes \(n > 0\) der größte gemeinsame Teiler der mit \(n\alpha\) bewerteten Elemente ein irreduzibles, d. h. nicht als kleinstes gemeinsames Vielfaches zweier echten Teiler darstellbares, Primärelement \(q^{(n)}\); jedes \(q^{(n)}\) ist durch alle folgenden teilbar; \(q^{(1)}\) ist ein Primelement, zu dem alle \(q^{(n)}\) gehören. -- Als Divisionsregel kann für manche Zwecke unter die Bewertungsaxiome noch die Bedingung \(\pi a : b = \pi a : \pi b = \pi a - (\pi a, \pi b)\) aufgenommen werden. Aus dieser Regel zusammen mit der Homomorphiebedingung für die Verknüpfung \((a, b)\) folgt bei diskreter Bewertung schon die Homomorphiebedingung für die Verknüpfung \([a, b]\), bei beschränkter Bewertung die obige Regel für den Wert von \(\pi ab\).












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