Partially ordered sets, separating systems and inductiveness.
Verf. definiert innerhalb einer teilweise geordneten Menge \(A\) eine ``lowering function \(l\): bei dieser wird jeder Untermenge \(B\) von \(A\) ein Element \(l(B)\) derart zugeordnet, daß stets \(l(B) \leqq b\) ist für alle \(b\in B\). Er beweist, daß für jedes \(a \in A\) eine absteigende, wohlgeordnete Reihe in \(A\) existiert, die mit \(a\) anfängt und entweder nicht endet oder mit einem solchen \(b\) endet, daß \(l(b) = b\) ist. Diesen Satz beweist er einerseits durch transfinite Induktion, andererseits auch nach einem ähnlichen Verfahren wie dem von \textit{Kuratowski} zur Elimination der transfiniten Zahlen benutzten (Fundam. Math., Warszawa, 3 (1922), 76-108; F. d. M. 48, 205 (JFM 48.0205.*)). Weiter versteht Verf. unter einem separierenden System ein System von Untermengen \(B\) von \(A\) derart, daß aus \(a\in B\) und \(a < b\) auch \(b \in B\) folgt, während auch, so oft \(a < b\), ein \(B\) existiert, das \(b\), aber nicht \(a\) als Element enthält. Er beweist einige Mächtigkeitssätze über die separierenden Systeme. In einigen weiteren Theoremen ist der folgende Begriff wichtig: \(A\) heißt nach oben induktiv von der Mächtigkeit \(P\), wenn für jede aufsteigende, wohlgeordnete Reihe \(B\), deren Mächtigkeit \(\leqq P\) ist, stets Elemente \(a\in A\) existieren derart, daß \(b < a\) für alle \(b\in B\). Weiter betrachtet er anordnungstreue Abbildungen und bespricht zum Schlusse einige Anwendungen, besonders auf topologische Räume.
This page was built for publication: Partially ordered sets, separating systems and inductiveness.
Report a bug (only for logged in users!)Click here to report a bug for this page (MaRDI item Q2590719)