On the derivation of discontinuous functions.
Ist \(P\) ein Punkt der (reellen) Kurve \(y=f(x)\) und \(l\) ein von \(P\) ausgehender Strahl, der den Winkel \(\vartheta(- \pi < \vartheta\leqq \pi)\) mit der positiven Richtung der \(x\)-Achse bildet, so nennt Verf. \(\vartheta\) eine Ableitungsrichtung (derivative direction) von \(f (x)\) im Punkt \(P\), wenn der Strahl die Kurve in einer Menge von Punkten schneidet, die \(P\) zum Häufungspunkt haben. Aus Sätzen von Denjoy folgt, daß bei einer stetigen Funktion für fast alle \(x\) eine der folgenden Aussagen zutrifft: (1) Die Ableitung \(f' (x)\) existiert. (2) Entweder ist jedes \(\vartheta \neq\pm \dfrac\pi2\) eine Ableitungsrichtung, oder jeder Wert von \(\vartheta\) in einem gewissen Intervall vom Maß \(\pi\) ist eine Ableitungsrichtung. Verf. zeigt, daß diese Aussage nicht erhalten bleibt, wenn man unstetige Funktionen und statt der Ableitung eine Derivierte von einer der üblichen Verallgemeinerungen zuläßt.
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