Théorie de la convergence des procédés d'interpolation et de quadrature mécanique.
Der erste Teil der Arbeit stellt eine sehr vollständige Zusammenstellung der Methoden und Ergebnisse über die Konvergenz von Interpolationsverfahren dar. Es soll eine Funktion \(f(x)\), die manchmal als stetig und beschränkt, manchmal als im Riemannschen Sinne integrabel vorausgesetzt wird, im Intervall \((a, b)\) durch Interpolationspolynome \(L_1(f)\), \(L_2(f)\),\dots, \(L_n(f)\),\dots angenähert werden. Es werden verschiedene Arten der Interpolation besprochen und hinsichtlich Divergenz, Konvergenz, gleichmäßiger Konvergenz der \(L_n(f)\) gegen \(f(x)\) untersucht: Lagrangesche Interpolationspolynome bei den äquidistanten Newtonschen Abszissen, bei den Tschebyscheffschen und anderen Abszissen, die Borel-Bernsteinschen Interpolationspolynome, die trigonometrische Interpolation bei äquidistanten und nicht äquidistanten Abszissen, die Hermitesche Interpolation mit Beschränkung der Ableitungen der Annäherungspolynome bei normal und nicht normal verteilten Grundpunkten. Der zweite Teil befaßt sich mit Verfahren zur Berechnung von \(\int\limits_{a}^{b}f(x)\,dx\). Ein ``Quadraturverfahren ist festgelegt durch Angabe zweier Schemata \(x_{nj}\) und \(\lambda _{nj}\) und liefert eine Wertefolge \(Q_n(f)=\sum\limits_{j=1}^{n}\lambda _{nj}f(x_{nj})\). Für das Cotessche, Tschebyscheffsche und andere Quadraturverfahren werden Ergebnisse über Konvergenz der \(Q_{n}\) und Konvergenz im Mittel wiedergegeben.
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