Über die Multiplizität der Schnittpunkte von Hyperflächen.
Es wird ein rein algebraischer Beweis des Satzes gegeben: \(n\) Hyperflächen \(F_i\) im \(R_n\) schneiden sich in einem Punkte \(\xi \), der für \(F_i\) \(s_i\)-fach ist, im allgemeinen \(s_1s_2\ldots s_n\)-fach. Die Schnittpunktmultiplizität wird dann und nur dann größer, wenn die \(F_i\) in \(\xi \) eine gemeinsame Tangente besitzen. Der Beweis bildet eine einfache Anwendung des Prinzips der Erhaltung der Anzahl, wie es in der Multiplizitätstheorie von \textit{v. d. Waerden} gebraucht wird (Math. Ann., Berlin, 97 (1927), 756-774; 110 (1934), 128-133; F. d. M. 53, 103 (JFM 53.0103.*); 60\(_{\text{I}}\), 595) und folgt aus zwei Hilfssätzen über das Verhalten der Polaren von \(F_i\) im Punkte \(\xi \).
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