Zur Stabilität der Katenoidschale.

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Publication:2593288





Wenn eine Rotationsschale, deren Meridian eine Kettenlinie ist, an zwei Parallelkreisen aufgeschnitten und dort durch konstante tangentiale Druckkräfte belastet wird, während sonstige Oberflächenkräfte fehlen, so wird die Schale überall gleichmäßig gedrückt (vgl. \textit{K. Federhofer}, Bauingenieur 20 (1939), 366-370); überschreitet dagegen die Druckbelastung einen gewissen kritischen Wert, so erfährt die Schale auch Verbiegungen und beult aus. Für dieses Stabilitätsproblem werden unter Beschränkung auf Drehsymmetrie die zwei Differentialgleichungen zweiter Ordnung für die Grundvariablen \(\psi\) (Verdrehwinkel der Meridiantangente) und \(N_\varrho = U\) (\(N=\) Schubkraft pro Längeneinheit, \(\varrho =\) Krümmungshalbmesser der Meridianlinie) aufgestellt. Aus ihnen ergibt sich für \(\psi\) eine Differentialgleichung vierter Ordnung, die jedoch wegen des veränderlichen Krümmungs\-halb\-mes\-sers des Meridians nicht wie bei der Kugelschale in zwei Differentialgleichungen zweiter Ordnung zerfällt. Die Integration gelingt aber für niedrige, d. h. solche Schalen, deren Meridian durch ein verhältnismäßig kurzes Stück einer Kettenlinie in der Nähe ihres Scheitels gebildet wird, da dort der Krümmungshalbmesser angenähert als konstant betrachtet werden darf. Eine Analogiebetrachtung mit den Knickerscheinungen bei Kugelund Zylinderschalen gestattet einen Schluß auf die Größe der kleinsten Knickbelastung der Katenoidschale.












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