Über die Strenge vollständiger Systeme von Gruppenpostulaten.

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Während \textit{A. E. Mayer} (Über die Strenge von Gruppenpostulaten, Mh. Math. Phys. 45 (1936), 8-12; F. d. M. 62\(_{\text{II}}\)) als Maß für die Schwäche eines einzelnen Gruppenaxioms die Anzahl der Möglichkeiten definiert hat, eine mit dem Axiom verträgliche ``Gruppentafel durch \(n\) Elemente auszufüllen, versteht Verf. unter der Maßzahl für die Strenge eines Axioms oder Axiomsystems die Anzahl der Operationen, die man vorzunehmen hätte, um für eine vorgelegte ``Gruppentafel von \(n\) Elementen das Erfülltsein des Axioms oder Systems nachzuprüfen. Als je eine Operation gilt dabei die Verknüpfung von zwei Elementen und der Vergleich von zwei Ergebnissen. Die so erklärte Maßzahl ist erheblich leichter zu berechnen und trägt auch, insofern als man mit ihr \textit{vollständige Axiomsysteme} vergleichen kann, weiter als die von \textit{Mayer}. Andererseits scheint dem Ref., daß sie ebensosehr ein Maß für die Kompliziertheit der Formulierung eines Axioms wie für seine Strenge ist und daß die ``Zahlung der erforderlichen Operationen der Willkür unterworfen ist, wie z. B. der Vergleich der beiden folgenden Aussagen zeigt: Es gibt (a) mindestens ein, (b) genau ein Element \(s\) mit \(ss = s\). Verf. zählt (a) \(2n\), (b) \(4n - 2\) Operationen.











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