Über einige Eigenschaften der harmonischen Funktionen.
Ist \(u\) eine in einem Gebiet \(G\) von \(R_n\) definierte stetige Funktion von \(x_1,\, x_2,\,\ldots,\, x_n\), so setze man mit \textit{Schwarz} \[ \begin{multlined} S (u, h) = \frac1{h^2} \{f(x_1 + h, x_2,\ldots, x_n) + f(x_1 - h, x_2,\ldots, x_n) + \ldots \\ + f(x_1,\ldots, x_n + h) + f(x_1,\ldots,x_n - h) - 2nf(x_1,\ldots, x_n)\}. \end{multlined} \] Es. wird gezeigt, daß die Bedingung \[ \lim_{h\to0}S(u,h) = 0 \] in jedem Punkt von \(G_1\) hinreichend ist, damit \(u\) eine dort harmonische Funktion sei. Der Beweis schließt sich eng an das bekannte klassische Verfahren von \textit{Schwarz} (\(n = 1\)) und an eine andere Ziele verfolgende Arbeit von \textit{Carathéodory} (Amer. J. Math. 59 (1937), 709-731; F. d. M. \(63_{\text{I}}\), 454) an.
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