Problème inverse du calcul des variations.

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Publication:2596885





Als Umkehrung der Variationsrechnung ergibt sich die Aufgabe, zu dem gegebenen Differentialgleichungsproblem \[ \begin{gathered} f_i(x;\,y_1,\ldots,y_n;\,y_1^\prime,\ldots,y_n^\prime;\, y_1^{\prime\prime}, \ldots,y_n^{\prime\prime})=0\qquad (i=1,\,2,\,\ldots,\,n), \\ y_j(a_1)=b_{1j},\quad y_{j}(a_2)=b_{2j}\qquad (j=1,\,2,\,\ldots,\,n) \end{gathered} \] ein Funktional \[ I(y_1,\ldots,y_n)=\int\limits_{a_1}^{a_2} L(x,y_j,y_j^\prime)\,dx \] zu bestimmen, dessen Variationsquotienten \[ \frac{\partial L}{\partial y_i}\frac d{dx}\frac{\partial L}{\partial y_i^\prime} \] mit den Funktionen \(f_i\) übereinstimmen. Verf. leitet die notwendigen und hinreichenden Bedingungen ab, denen die Funktionen \(f_i\) genügen müssen, damit das Funktional \(I\) existiere, und zeigt, wie im Falle der Existenz die Funktion \(L\) durch eine einzige Quadratur zu gewinnen ist. Die analoge Aufgabe wird für die Variationsrechnung mit partiellen Differentialquotienten gelöst. Die Resultate werden auf die mechanische Bewegungsgleichung \[ m_i\ddot x_i =\ddot X_i(t, x_j, \dot x_j)\qquad (i = 1,\,2,\,\ldots,\, 3n) \] angewandt, und es werden die Bedingungen gewonnen, denen die Funktionen \(x_i\) genügen müssen, damit die Ausdrücke \(m_i \ddot x_i - X_i\) die Variationsquotienten eines Funktionals \(I(x_1, x_2,\ldots, x_n)\) darstellen.












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