Zur Plastizität des räumlichen Kontinuums.

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Publication:2598221





Es soll in möglichst einfacher Weise ein Material mit solchen Eigenschaften definiert werden, daß bei Spezialisierung des räumlichen Spannungszustandes auf einen einachsigen eine Spannungs-Dehnungs-Linie mit linearem Verfestigungsbereich entsteht. Die Neigung dieser Verfestigungslinie gegen die \(\varepsilon\)-Achse kann dann als neue kennzeichnende Stoffkonstante angesehen werden. Ein solcher Stoff wird als ``elastisch-plastisch bezeichnet, zum Unterschiede von dem ``ideal-plastischen, bei dem diese Neigung null ist. -- Zum Schluß wird ein Satz über die Existenz von Grenzwerten für die Spannungen bei veränderlicher Belastung aufgestellt; solche Grenzwerte können nur angegeben werden, wenn die bereits vorhandenen bleibenden Dehnungen, also die Vorgeschichte des Stoffes, bekannt ist. Für die Praxis kann man vereinbaren, daß die obere Grenze der Spannungen erst bei \(n\)-fachen äußeren Kräften erreicht wird, wenn \(n\) den ``Sicherheitsgrad bedeutet.












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