Long range forces between hydrogen molecules.
Die weitreichenden Kräfte zwischen zwei Wasserstoffmolekülen werden nach zwei verschiedenen Methoden berechnet: Erstens nach einem auf dem Ritzschen Variationsprinzip aufgebauten Störungsverfahren zweiter Ordnung und zweitens nach der gewöhnlichen quantenmechanischen Störungsrechnung zweiter Ordnung. Als Störung fungiert das elektrostatische Potential, das von jedem der beiden Moleküle am Orte des andern erzeugt wird, und das nach Multipolfeldern entwickelt wird. Die ersten beiden nicht verschwindenden Anteile desselben führen zu Wechselwirkungsenergien, die wie \(R^{-5}\) und \(R^{-6}\) abfallen (\(R =\) Abstand zwischen den Molekülschwerpunkten) und die im übrigen noch von den Orientierungen der Molekülachsen abhängen. Die erstere ist die statische Quadrupolwechselwirkung und die zweite die dynamische Dipol-Dipolwechselwirkung, die von den Atomen her als van der Waalsche Wechselwirkung bekannt ist. -- Von den beiden Methoden erscheint die Variationsmethode die genaueren Ergebnisse zu liefern. Den Rechnungen werden außerdem zum Vergleich zwei verschiedene Formen angenäherter Wellenfunktionen des Wasserstoffmoleküls zugrunde gelegt.
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