Generalization of a theorem of Dickson.
Sind \(k\) und \(p\) ungerade Primzahlen, so hat nach \textit{L. E. Dickson} (J. reine angew. Math. 135 (1909), 181-188; F. d. M. 40, 254 (JFM 40.0254.*)) die Kongruenz \(x^k+ y^k+1\equiv 0 \mod p\) stets eine Lösung mit \(xy\not\equiv 0 \mod p\), wenn \(p\geqq (k-1)^2 (k-2)^2+ 6k - 2\) ist. Verf. beweist allgemeiner: Es sei \(k\) eine ganze Zahl \(\geqq 6\), \(p\) eine Primzahl und \((n, p) = 1\). Dann gilt für die Anzahl \(N\) der Lösungen \((x, y)\) der Kongruenz \[ x^k+y^k\equiv n \mod p \qquad (1\leqq x<p,\;1\leqq y < p) \] stets \[ N > p - (k - 1)(k - 2)\sqrt p - (3k - 1). \] Es existiert also immer eine Lösung, wenn \(p\geqq (k-1)^2(k-2)^2+6k -2\) ist. Die hier gefundene untere Grenze für \(p\) stimmt mit der unteren Grenze bei Dickson überein. Für den Fall \(k|p - 1\) ist \(N\) von \textit{H. Davenport} und \textit{H. Hasse} (J. reine angew. Math. 172 (1934), 151-182; F. d. M. \(60_{\text{II}}\), 913) durch den Beweis der Riemannschen Vermutung in dem durch \(x^k + y^k = n\) erzeugten algebraischen Funktionenkörper der Charakteristik \(p\) mit derselben unteren Grenze abgeschätzt worden. Die Lösungszahlabschätzung des Verf. ist also die bestmögliche (der Ref.).
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