Zur theoretischen Berechnung des Profilwiderstandes.
Die Aufgabe, unter Voraussetzung von ebener, ohne wesentliche Ablösungserscheinungen erfolgender, Strömung eine rein rechnerische, ohne Heranziehung von Meßergebnissen durchführbare Ermittlung des Profilwiderstands eines Tragflügels zu ermöglichen, reduziert sich bei -- als vorhanden angenommener -- Kenntnis der Grenzschichtvorgänge auf das Problem, den \textit{Druck}widerstand mit Kenngrößen der Grenzschichtströmung in Beziehung zu bringen. Dieses Problem wird durch ein Näherungsverfahren gelöst, das auf symmetrische Kármán-Trefftz-Profile bei symmetrischer Anströmung unter Variation der Lage des Umschlagspunkts praktisch angewendet wird ; die wirkliche Lage des Umschlagspunkts kann alsdann aus einem Vergleich mit gemessenen Widerstandsbeiwerten erschlossen werden.
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