Zur Theorie der Emission langwelliger Lichtquanten.
Für den Wirkungsquerschnitt für die Ablenkung eines geladenen Teilchens beim Durchgang durch ein Kraftfeld in einen gegebenen Winkelbereich liefert die gewöhnliche Strahlungstheorie bekanntlich ein divergentes Resultat, und zwar ergibt sich der Wirkungsquerschnitt für den Fall, daß das Teilchen bei dem Streuprozeß einen Energieverlust zwischen \(E\) und \(E + dE\) (der als emittiertes Lichtquant in Erscheinung tritt) erleidet, zu \(dq =\) const \(dE/E\), so daß also der gesamte Wirkungsquerschnitt logarithmisch divergiert (``Ultrarotkatastrophe). -- Verf. behandeln das Problem unter der Annahme einer endlichen räumlichen Ausdehnung des Teilchens. Dabei wird die unrelativistische Quantenmechanik benutzt, und es werden gewisse weitere vereinfachende Annahmen gemacht. Sie erhalten für diesen Fall einen endlichen Wirkungsquerschnitt, der jedoch so empfindlich von der speziellen Wahl der Ausdehnung des Teilchens abhängt, daß eine Anwendung auf wirkliche Elektronen nicht in Frage kommt. Verf. schließen daraus, daß das Problem mit den noch ungeklärten Schwierigkeiten der Quantenelektrodynamik zusammenhängt.
- Representations of Pauli-Fierz type models by path measures
- Quasi-classical ground states. II: Standard model of non-relativistic QED
- Multi-time version of the Landau-Peierls formulation of quantum electrodynamics
- Quantum point charges interacting with quasiclassical electromagnetic fields
- Disjointness of inertial KMS states and the role of Lorentz symmetry in thermalization
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