Isoperimetrische Ungleichungen in der Liniengeometrie.
Verf. untersucht Beziehungen zwischen Eiflächen \((\mathfrak e)\) und eineindeutig sphärisch abbildbaren Strahlensystemen \((\mathfrak S)\). Es wird zunächst gezeigt, daß sich jede Eifläche als Einhüllende von Orthogonalebenen erzeugen läßt, die im konstanten Abstand \(\alpha \) von den Mittelpunkten \(\mathfrak x\) die Systemstrahlen schneiden. Damit ist die Möglichkeit gewonnen, zwischen Integralen, die über \((\mathfrak e)\) bzw. über \((\mathfrak S)\) erstreckt sind, Gesetze aufzustellen. Als Beispiel sei hier das Integral über das Produkt \(\theta \) der Hauptdralle angeführt: \[ \int \theta \,d\omega = O-4\pi \alpha ^2 +\frac {1}{2} \int (\mathfrak e-\mathfrak x)^2\,d\omega ; \] dabei ist \(O\) die Oberfläche von \((\mathfrak e)\) und \(d\omega \) das Flächenelement des sphärischen Bildes von \((\mathfrak e)\).
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