Bahnbestimmung aus drei Örtern im Falle einer Schleife.

From MaRDI portal
Publication:2613628





In der Theoria motus bemerkt \textit{Gauß}, daß eine erste Bahnbestimmung unmöglich werde, wenn der erste und dritte geozentrische Ort des Objekts zusammenfallen. Wie Verf. bemerkt, ist diese Feststellung zwar für die Methode von \textit{Gauß} berechtigt, besitzt aber keine allgemeine Gültigkeit. \textit{Gauß} nimmt bei den Dreiecksverhältnissen nur Glieder bis zur zweiten Ordnung exakt mit. Berücksichtigt man noch die dritte Ordnung streng, oder noch besser, wie \textit{Gibbs}, die vierte, so wird die Aufgabe im Prinzip lösbar. Im Anschluß an \textit{Gibbs} hat Verf. eine Methode ausgearbeitet. Sie ist aber sehr mühsam und kann nur unsichere Ergebnisse liefern. Der Fall ist astronomisch von geringem Interesse, es überwiegt das rein Mathematische, wie z. B. die offenbar sehr schwierige, nicht beantwortete Frage nach der Eindeutigkeit der erhaltenen Lösung, die bei einem so langen Zeitraum praktisch durch weitere Beobachtungen stets ent scheidbar sein dürfte.












This page was built for publication: Bahnbestimmung aus drei Örtern im Falle einer Schleife.

Report a bug (only for logged in users!)Click here to report a bug for this page (MaRDI item Q2613628)