Über asymptotische Reihenentwicklungen in der Operatorenrechmmg.

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Es handelt sich um den Fall, daß die symbolische oder Operatorenfunktion \(\varphi(p)\) in der ganzen Ebene nur endlich viele Singularitäten von algebraischem Charakter hat; gesucht wird eine asymptotische Entwicklung der effektiven Funktion \(h(t)\) für \(t\to \infty\). Wird in der in der Operatorenrechnung üblichen Weise nur die Entwicklung von \(\varphi(p)\) nach wachsenden Potenzen von \(p\) betrachtet und gliedweise übertragen, so erhält man natürlich nur den von der Stelle \(p = 0\) herrührenden Anteil. Verf. betrachtet auch die von den übrigen Singularitäten erzeugten Bestandteile und studiert ihr asymptotisches Verhalten vermittels des Zusammenhangs zwischen \(h\) und \(\varphi\): \[ h(t) = \frac{1}{2\pi i} \int \frac{e^{pt}}{p}\, \varphi(p)\, dp. \] Diese Dinge sind allerdings in der mathematischen Theorie, die den Operatorenkalkül durch die \textit{Laplace}-Transformation ersetzt, schon lange viel allgemeiner und exakter bekannt; siehe \textit{A. Haar}, Math. Ann. 96 (1926), 69-107 (F. d. M. 52, 303 (JFM 52.0303.*)).












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