A history of mathematics in America before 1900

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Das glänzend geschriebene und auf sorgfältigen Quellenstudien beruhende Werk der bekannten Verf. behandelt die Entwicklung der mathematischen Wissenschaften bei den Siedlern englischer, franzözischer, deutscher usw. Herkunft in Nordamerika. Während der Frühbesiedlung (1600-1775) waren die wissenschaftlichen Interessen und Kenntnisse noch verhältnismäßig gering verbreitet und blieben in Abhängigkeit von England; mit der Unabhängigkeitserklärung der Staaten verstärkte sich der französische Einfluß. Um 1800 war die Arithmetik und Fluxionenrechnung englisch, die höhere Mathematik sonst durchaus französisch orientiert. Seit 1875 regte sich überall selbständiges mathematisches Leben. Der international Mathematikerkongreß (Chicago 1893) führte viele Deutsche nach Amerika und rief unter dem Einfluß der großartigen Führerpersönlichkeit eines \textit{F. Klein} enge Wechselbeziehungen zwischen den nordamerikanischen und deutschen Mathematikern hervor (1900 waren 10\% der Mitglieder der American Mathematical Society deutsche Doktoren; etwa 20\% hatten ihre letzte Ausbildung in Deutschland erfahren). Aus dieser Zeit stammen auch die ersten historischen Arbeiten der Amerikaner, die sich seitdem mit immer wachsendem Interesse mit der Geschichte der mathematischen Wissenschaften beschäftigen.












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