La teoria dell'uguaglianza dei triedri nel suo sviluppo storico.
Bekanntlich ist die Unterscheidung von gleichen und symmetrischen Figuren zwar in der Ebene unwesentlich, auf der Kugel und im Raum dagegen grundlegend. Es handelt sich hier um einen Fortschritt, welchen die Elementargeometrie den modernen Mathematikern verdankt. Bei \textit{Euklid} (vgl. \S 1 der vorliegenden Abhandlung) tritt die genannte Unterscheidung für die Dreikante nicht genügend hervor; im Altertum (\S 2) wurde sie an sphärischen Dreiecken durch \textit{Theodosius} und \textit{Menelaos} betrachtet. Um zu etwas Abschließendem zu gelangen, mußte man den Begriff vom ``Sinn der Figuren einführen; um den Eintritt dieses wichtigen Begriffs in die Mathematik zu bestimmen, wendet sich Verf. (\S 3) den Werken von \textit{Clavius, Tacquet} und \textit{Cavalieri} zu; ferner setzt er die Hauptpunkte der Polemik auseinander, welche zwischen \textit{Segner} und \textit{Wolf} entstand, als jener die ``Elemente des letzteren einer eingehenden Kritik unterzog. So entstand die fundamentale Unterscheidung zwischen ``gleichen und ``symmetrischen Figuren im Raum, welche durch die \textit{Legendre}sche ``Géométrie (vgl. \S 4) allgemein bekannt wurde. Verf. beschäftigt sich weiterhin (\S 5) mit dem Polardreikant bei \textit{Nasir-Eddin, Vieta} und \textit{Snellius}; endlich prüft er (\S 6) die Beweise der Gleichheitsbedingungen für Dreikante, welche sich in einigen neueren Lehrbüchern der Geometrie und Trigonometrie finden. (V 3.)
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