Théorèmes de Meusnier et Moutard; surfaces algébriques osculatrices à une surface.
Auf Grund projektivgeometrischer Betrachtungen wird der Satz von \textit{Meusnier} sowie der ihn verallgemeinernde von \textit{Moutard} bewiesen: Die Schmiegkegelschnitte der ebenen Schnitte einer Fläche \(F\) durch eine Tangente \(t\) erzeugen eine \(F_2\), die \(F\) im Berührungspunkt \(B\) von \(t\) in zweiter Ordnung berührt. Die gleiche Methode führt zu dem allgemeinen Ergebniss: Die höchste Ordnung der Berührung einer algebraischen Fläche \(z=z(x,y)m\)-ten Grades mit \(F\) in \(B\), für die \(B\) einfacher Punkt ist, ist um Eins kleiner als die geringste Ordnung der partiellen Differentialgleichungen für die allgemeine Fläche \(z(x,y)\). Für kubische Flächen vgl. \textit{E. P. Lane} (Transactions A. M. S. 29 (1927), 471-480; F. d. M. 53, 703 (JFM 53.0703.*)).
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