Die Berechnung der Polfluchtkraft.
\textit{Grabowski} kritisiert die von \textit{Milankovitch} (vgl. das vorstehende Referat) und von \textit{Ertel} (Naturwissenschaften 19 (1931), 596-597; F. d. M. 57) gegebenen Ableitungen der Polfluchtkraft. Ersterem weist er einen Fehler nach, der nach \textit{Milankovitch} aber auf einer anderen Voraussetzung (kugelförmige Erde) beruht. Auf das Problem der Polverlagerungen hat dies keinen Einfluß, wie auch \textit{Grabowski} in seiner Antwort feststellt. Als Fehler in den Entwicklungen \textit{Ertels} erkennt \textit{Grabowski} die Annahme, daß die Anziehungsbeschleunigung nach dem Erdmittelpunkt gerichtet sei. In seiner Erwiderung bemerkt \textit{Ertel}, daß seine Formeln auch gelten, wenn sich die Ziellinien der Anziehungsbeschleunigung in der Nähe des Erdmittelpunktes schneiden, eine Annahme, die sehr plausibel sei. \textit{Grabowski} bestreitet die Plausibilität dieser Annahme, da diese Ziellinien zwar nahe am Erdmittelpunkt vorbeigehen können, sich aber erst in großer Entfernung zu schneiden brauchen. Er erkennt sie Gegengründe von \textit{Ertel} nicht an und weist einen Rechenfehler in der Erwiderung von \textit{Ertel} nach.
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