Buffon's problem with a pivot needle
Zusammenfassung: Beim klassischen Buffonschen Problem wird eine Nadel betrachtet, die auf ein ebenes Gitter äquidistanter Geraden geworfen wird, wobei die Nadellänge maximal so groß wie der Abstand zwischen benachbarten Gittergeraden ist. Es wird nach der Wahrscheinlichkeit gefragt, dass die Nadel eine der Geraden trifft. Dieses Problem ist nach Georges-Louis Leclerc, Comte de Buffon (1707--1788) benannt, der es formulierte und 1777 in seinem \textit{Essai d'Arithmétique Morale} löste. Heutzutage existiert eine große Anzahl von Arbeiten, die dieses Problem verallgemeinern. Wurfobjekt in der vorliegenden Arbeit ist eine Gelenknadel, die aus zwei gelenkig miteinander verbundenen Schenkeln besteht, wobei die Gesamtlänge der Nadel wiederum maximal so groß wie der Abstand zwischen benachbarten Gittergeraden sein soll. Eine derartige Nadel kann eine Gittergerade in einem oder zwei Punkten treffen, wofür die entsprechenden Wahrscheinlichkeiten berechnet werden. Diese Wahrscheinlichkeiten enthalten überraschenderweise das vollständige elliptische Integral zweiter Art, was sich im Fall verschieden langer Schenkel nicht weiter vereinfachen lässt.
This page was built for publication: Buffon's problem with a pivot needle
Report a bug (only for logged in users!)Click here to report a bug for this page (MaRDI item Q2634599)