On irreducible rings

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Publication:2647322





Ziel der Arbeit ist eine Neubegründung der Theorie der einfachen Algebren und ihre Ausdehnung auf irreduzible Ringe. Dabei ist ein irreduzibler Ring \(\mathfrak R\) dadurch charakterisiert, daß \(\mathfrak R\) als Operatorring eines irreduzibeln Rechtsmodule \(\mathfrak M\) auftritt, wobei die den Elementen von \(\mathfrak R\) entsprechenden Automorphismen von \(\mathfrak M\) einen zu \(\mathfrak R\) isomorphen (nicht nur homomorphen) Ring \(\tilde{\mathfrak R}\) bilden. Kettenbedingungen werden nicht vorausgesetzt. Dem entspricht, daß an Stelle von endlichen unendliche Matrizen auftreten, die in jeder Zeile nur endlich viele Elemente \(\ne 0\) enthalten. Die Arbeit gehört in den Gedankenkreis von \textit{E. Noether} [Nichtkommutative Algebra. Math. Z. 37, 514--541(1933; Zbl 0007.19702)]. Im einzelnen knüpft sie unmittelbar an an: \textit{A. Kurosch} [Direct decomposition of simple rings. Mat. Sb., N. Ser. 11(53), 245--264 (1942; Zbl 0060.07803)]; \textit{T. Nakayama} [Über einfache distributive Systeme unendlicher Ränge. I, II. Proc. Imp. Acad. Tokyo 20, 61--66 (1944); 20, 348--352 (1944; Zbl 0063.05900)]. Da ein Eingehen auf Einzelheiten zu viel Platz erfordern würde,mögen zur näheren Charakterisierung des Inhalts die Schlagworte: \glqq Lemma von Noether-Kurosch; Theorem von Chevalley; einfache Unteralgebren eines abgeschlossenen irreduziblen Rings; Kreuzprodukte; Galoissche Theorie eines irreduziblen Ringes\grqq{} dienen.












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