Zur Methodik der Bevölkerungsvorausberechnung.
Zur Kontrolle einer Bevölkerungsvorausberechnung auf Grund einer Vermehrungsformel (z. B. der von \textit{Friedli, Verhulst, Goldziher}) leitet Verf. eine sogenannte Kontrollfunktion ab, die angibt, wie sich die Fruchtbarkeit der weiblichen Bevölkerung verhalten müßte, damit die Prognose zutrifft (natürlich dürfen in der Vermehrungsformel keine Annahmen darüber gemacht worden sein). Aus der Gegenüberstellung der errechneten mit der auf Grund anderer Überlegungen zu erwartenden Fruchtbarkeit ergibt sich dann ein Kriterium für die Brauchbarkeit der Prognose. Die vom Verf. abgeleitete Kontrollfunktion geht u. a. von der Annahme aus, daß\ die Veränderungen der Fruchtbarkeit bei allen Altersklassen gleichmäßig erfolgen. Der Vergleich der zu den verschiedenen Prognosen der Schweizerischen Bevölkerungsentwicklung errechneten Kontollfunktionen ergibt recht bemerkenswerte Resultate.
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