Über Verzweigungspunkte bei Körpern von algebraischen Funktionen mehrerer Veränderlicher.

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Es sei \(P\) ein Körper der Charakteristik 0 und \(\mathfrak K(y)\) ein Körper endlichen Grades über dem Körper \(\mathfrak K_0\) der rationalen Funktionen in den Unbestimmten \(y_1,\ldots,y_m\) über P. Betrachtet werden die Primideale des Polynombereichs in den \(y_1,\ldots,y_m\) über P, deren Mannigfaltigkeit kleiner als \(m-1\) ist, und die deswegen besondere Schwierigkeiten machen, weil sie sich im allgemeinen in \(\mathfrak K(y)\) nicht mehr als Potenzprodukte von Primidealen darstellen lassen. Es werden daher neue Methoden eingeführt: Zunächst wird eine Transformation in \(\mathfrak K_0\) angegeben, die das gegebene Primideal in ein solches der Höchstmannigfaltigkeit überführt, dann wird der (bereits von \textit{Dedekind} und \textit{Weber} zur Konstruktion einer Normalbasis in einem speziellen Fall eingeführte) ``Exponent einer ganzen Funktion definiert. So kommt man zu einer Weiterführung der Theorie dieser Primideale auch in dem Fall, daß ihnen ``Verzweigungspunkte von \(\mathfrak K(y)\) über \(\mathfrak K_0\), entsprechen. Einmal wird nämlich das für den Fall der Höchstmannigfaltigkeit bekannte Diskriminantenkriterium auf den Fall niedrigerer Mannigfaltigkeiten ausgedehnt, und weiter wird ein Zerlegungsgesetz für eine gewisse Klasse von Primidealen niedrigerer Mannigfaltigkeit angegeben, wobei die auftretenden Primärteiler durch das zugehörig Primideal und einen Exponenten bestimmt sind, so daß sich also auch hier der Verzweigungscharakter aus der Zerlegung ergibt.












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