Symbolic logic.
Das von \textit{C. I. Lewis} verfaßte Buch ``A survey of symbolic logic (Berkeley 1918) (for reviews see JFM 47.0870.03) war wohl eine der beliebtesten Einführungen in den Logikkalkül infolge der guten Darstellung und des geringen Maßes von Vorkenntnissen, die es beim Leser voraussetzte. Nachdem dieses Werk seit Jahren vergriffen ist, fehlte es an einem entsprechenden Lehrgang in englischer Sprache. Diesem Bedürfnis verdankt das vorliegende Werk seine Entstehung. In der ganzen Anlage entspricht es etwa dem \glqq Survey\grqq{}, doch ist es, auch dadurch, daß \textit{C. H. Langford} als Mitarbeiter gewonnen wurde, wesentlich bereichert worden, so daß die Verf. darauf verzichtet haben, es als 2. Aufl. des früheren Werkes zu bezeichnen. Man kann bei dem Buch zwei Teile unterscheiden. Der erste, der die Kap. I--V umfaßt, ist im wesentlichen derselbe wie bei dem früheren Werke. Er liefert dem Leser die Kenntnisse, die erforderlich sind, um Spezialwerke, wie die \glqq Principia Mathematica\grqq{}, mit Erfolg zu studieren. Im einzelnen enthält er, nach einer historischen Einleitung, eine ausführliche Darlegung der Boole-Schröderschen Algebra (Klassenkalkül, Gebietekalkül, identischer Kalkül) und eine Einführung in die Theorie der Aussagefunktionen. In dem folgenden Teil wird dann der Aussagenkalkül auf eine neue, von der klassischen verschiedene Weise begründet, nämlich auf der Grundlage des Lewisschen Begriffes der \glqq strict implication\grqq{}, der bereits im \glqq Survey\grqq{} eingeführt wurde. Der Lewissche Begriff der Implikation unterscheidet sich von dem klassischen dadurch, daß \glqq \(p\) impliziert \(g\)\grqq{} nicht nur dann als falsch angesehen wird, wenn \(p\) eine richtige und \(q\) eine falsche Aussage ist; vielmehr hat \glqq \(p\) impliziert \(g\)\grqq{} hier die Bedeutung \glqq \(q\) ist aus \(p\) deduzierbar\grqq{}. Das genaue Operieren mit dieser Aussagenfunktion wird durch Postulate festgelegt, die übrigens gegenüber dem früheren Werke eine neue Fassung erfahren haben. Von dem weiteren Inhalt erwähnen wir noch folgendes: eine Auseinandersetzung des Gebrauchs der Matrizenmethode für die Aufstellung und Untersuchung von Systemen des Aussagenkalküls, eine Anleitung zur Formalisierung verwickelter Aussagen der gewöhnlichen Sprache im Logikkalkül, endlich einige Untersuchungen von mehr mathematischem Charakter. Diese letzteren erläutern die Begriffe Vollständigkeit, Kategorizität, Entscheidbarkeit, Widerspruchsfreiheit an besonderen Axiomensystemen, z. B. solchen für zyklische Ordnung und für \glqq zwischen\grqq{}. Den Schluß bildet ein Kapitel über die logischen Paradoxien und ihre Auflösung durch die Russellsche Typenlehre. Besprechung: Journal of Philosophy 30, 303. \{Reprint: Dover (1959; Zbl 0087.00802).\}
- Axiomatizability of propositionally quantified modal logics on relational frames
- Disjunctive syllogism without \textit{ex falso}
- Categorical Propositions and Existential Import: A Post-modern Perspective
- Non-normal super-strict implications
- Venn and Existential Import: Development of the Modern Doctrine of Categorical Propositions
- Ruth Barcan Marcus on the Deduction Theorem in Modal Logic
- Expressive power of propositionally quantified modal logics on variable domain structures with accessibility
- Intuitionistic -calculus with the Lewis arrow
- von Wright and Hintikka on modal logic 1951--1962
- On Nelson's conception of consistency
- Connexive logic: new old challenges
- Hyperintensional models for non-congruential modal logics
- Nonconservative extensions by propositional quantifiers and modal incompleteness
- Intuitionistic \textsf{S4} as a logic of topological spaces
- Classical implication for three-valued logic
- Book review of: E. Mares, The logic of entailment and its history
- The quantum monadology
- On weak Lewis distributive lattices
- Soundness-preserving fusion of modal logics in Coq
- New(ish) foundations for theories of entailment
- Saul Kripke: a portrait of the modal logician as a young man
- \textit{Becker's rule} is not Becker's rule
- Formalizing the conditionals of Diodorus Cronus and Chrysippus: logic and potential applications in human thinking
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