The Pascal configuration in a finite projective plane.
Verf. definiert auf analytischem Wege den Begriff der endlichen ebenen projektiven Geometrie eines Veblensystems \(S (n^2 - n + 1/2/n)\) für den Fall, daß \(n = p + 1\) (\(p\) Primzahl) ist, was vor ihm schon Veblen und Bussey, Dickson, Fano, Ott u.~a. getan haben, und beweist dann ebenfalls rechnerisch, daß jeder Kegelschnitt in einer solchen Pseudogeometrie aus genau \(p + 1\) Punkten besteht, was ebenfalls längst bekannt ist, sowie einige andere bekannte Sätze über Kegelschnitte (``Pascalörter nach der Definition des Ref.) in solchen endlichen projektiven Geometrien, die Ref. bereits früher auf rein geometrischem Wege (bei Definition dieser Geometrien durch eine Inzidenztafel) abgeleitet hat. Als Anwendung zeigt Verf. rechnerisch, daß das Veblensystem \(S (31/2/6)\), (\(p = 5\)), ein Minimalmodell einer endlichen projektiven Geometrie ist, in der es die sogenannte ``vollständige Pascalfigur (Steiner-Punkte, Plücker-Geraden, Kirkman-Punkte usw.), allerdings nur in geschrumpfter Form, gibt; in allen höheren aber gibt es kleinere Schrumpfungen, bis die Schrumpfung überhaupt aufhört. Das Anwendungsergebnis kann man direkt unschwer als Folge aus den Entwicklungen der Arbeit des Ref. ``Die vollständig reellen Typen von Pascalortbüscheln in der endlichen projektiven Geometrie \(S (31/2/6)\) (Deutsche Math. 3 (1938), 529-546; F. d. M. \(64_{\text{I}}\), 588) entnehmen. Die Arbeit bringt gegenüber den bekannten Ergebnissen nichts Neues.
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