The Waring problem and its generalizations.
Die wichtigsten Ergebnisse aus der Geschichte des \textit{Waring}schen Problems und seiner Verallgemeinerungen werden zusammengestellt. Den Anfang bildet die Frage nach den genauen Werten \(g (n)\) und \(G (n)\) für das \textit{Waring}sche Problem selbst. Nach einer ersten, von \textit{J. A. Euler} stammenden Abschätzung der Zahl \(g (n)\) nach unten werden die \textit{Hardy-Littlewood}schen Abschätzungen von \(G (n)\) nach oben und die von \textit{Winogradoff} erzielte Abschätzung der Zahl \(G(n)\) und ihres Gültigkeitsbereiches gewürdigt. Es folgt eine Zusammenstellung der bisherigen Ergebnisse über die Gültigkeit des ``idealen \textit{Waring}schen Satzes \[ g(n)=2^n+\left[\left(\frac32\right)^n\right]-2, \] der nunmehr durch Verf. für alle \(n > 6\) unter einer einzigen, höchst selten oder niemals verletzten Nebenbedingung bewiesen ist. Auch die allgemeinere Summandenzahl \(g (n, m)\) für die Zerlegung der natürlichen Zahlen \(\geqq m\) ist vom Verf. in zahlreichen Fällen bestimmt worden. -- In Richtung auf das allgemeinere Problem, bei dem in der Zerlegung in \(n\)-te Potenzen eine vorgegebene Anzahl von Malen \(a\) gleiche Glieder auftreten, wo auch \(a\) gegeben ist, spricht Verf. mehrere Sätze aus und kündigt ihre Beweise an. Bei einer anderen, älteren Verallgemeinerung dienen als Summanden an Stelle der Potenzen die Werte eines ganzwertigen Polynoms \(f(x)\) (\(x\geqq0\)) (mit positivem höchsten Koeffizienten) nebst Einsen. \textit{Kamke} hat bewiesen, daß auch dabei eine beschränkte Anzahl von Summanden zur Darstellung aller natürlichen Zahlen ausreicht. Unter Umständen kommt man hier für die Zerlegung der \textit{großen} Zahlen etwa so weit, wie \textit{Hardy} und \textit{Littlewood} im Falle des \textit{Waring}schen Problems kamen. (Ein großer Fortschritt wäre es, wenn erst einmal dasselbe Problem für Kongruenz nach einem Primzahlmodul an Stelle der Gleichheit zu einer wesentlich niedrigeren Schranke für die \(G (n)\) entsprechende Zahl geführt hätte. In dieser Richtung hat Verf. für die Polynome \(f (x)\) von kleinem Grad einen Erfolg erzielt.) Für einzelne \(f (x)\) ist auch die \(g (n)\) entsprechende Zahl bestimmt oder nach oben abgeschätzt. Auch hier hat man bereits damit begonnen, den Summanden gewisse Vielfachheiten aufzuerlegen. Endlich kann man auch schon ein ganzwertiges Polynom in \textit{zwei} Veränderlichen zugrunde legen, wenn es homogen ist und nicht zu wenig verschiedene Werte annimmt.
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